Zu Beginn dieser Bundesliga-Saison müssen sich die Fans einiger großer Bundesliga-Teams mit einem neuen Trainer anfreunden. In diesem Artikel werden zwei genauer vorgestellt, die eine interessante Gemeinsamkeit aufweisen: Marco Rose und David Wagner.

Marco Rose

Marco Rose ist ein Name, den man in den letzten Jahren immer wieder gehört hat, wenn ein ambitionierter Verein einen neuen Trainer gesucht hat. Der ehemalige Mainz 05-Profi hat sich einen Namen als Trainer von Red Bull Salzburg gemacht. Dabei dürften es nicht die Meisterschaften gewesen sein, die Bundesligisten auf den 43-jährigen Leipziger hat aufmerksam werden lassen. Vielmehr begeisterte er die Trainer-Scouts der Liga durch das blitzschnelle Umschaltspiel, mit dem die Salzburger letztes Jahr bis ins Halbfinale der Europa-League preschten. Das junge Team schlug gestandene Mannschaften, wie den BVB und Lazio Rom. Nun ist den Fohlen aus Gladbach das gelungen, woran Hoffenheim, Schalke und Wolfsburg gescheitert sind. Sie haben zur neuen Saison Marco Rose verpflichtet. Dabei eifert er dem Mann nach, der ihm einst sagte, dass er Trainer werden sollte: Jürgen Klopp. Der Ex-Trainer von Marco Rose verbindet ihn auch mit David Wagner, denn auch dieser steht im Schatten des großen Kloppos.

David Wagner

David Wagner konnte in seiner Karriere schon einige Erfolge feiern. So konnte er als Teil der „Eurofighter“ 1997 den UEFA-Pokal als Spieler gewinnen, und auch als Trainer hat er mit dem Aufstieg von Huddersfield Town in die englische Premier League bereits einen beachtlichen Erfolg erzielt. Dennoch las man diesen Sommer meist eher vom Trauzeugen von Jürgen Klopp als neuem Schalke Trainer, als vom Erfolgscoach David Wagner. Dies kann sich jedoch bald ändern. Wenn es Wagner gelingt, das gleiche Feuer in den schalker Spielern zu entfesseln, das schon die Spieler von Huddersfield Town angetrieben hat, spricht bald keiner mehr von Klopps Trauzeugen. So haben beide Trainer diese Saison die Gelegenheit, sich in der Fremdwahrnehmung von Jürgen Klopp zu distanzieren und eigene Spuren in der Bundesliga zu hinterlassen.