Fünf Dinge aus der Bundesliga

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Bayern München holte am Samstag nach dem komfortablen Sieg bei Bayer Leverkusen den achten Bundesliga-Titel in Folge, während Spieler in der gesamten Liga erneut Unterstützung für die Black Lives Matters-Proteste fanden, die durch den Tod von George Floyd ausgelöst wurden.

AFP Sport befasst sich mit fünf Schlüsseldokumenten aus dem Spielgeschehen vom Samstag:

Bayern nicht zu stoppen?

Man muss bis vor Weihnachten zurückgehen, um ein Spiel zu finden, das die Bayern verloren haben, und ihr Spaziergang in Leverkusen führte die Mannschaft von Hansi Flick zu 11 Siegen in Folge in allen Wettbewerben und hielt sie mit nur noch vier verbleibenden Spielen sieben Punkte Vorsprung.

Nach zehn Minuten Rückstand gegen eine Mannschaft, die sie im November in der Allianz-Arena geschlagen hatte, reagierten die Bayern kurz vor der Halbzeit mit zwei schnellen Toren, um nach dem Ausgleichstreffer von Kingsley Coman die Partie im Würgegriff zu halten.

Von diesem Zeitpunkt an waren die Bayern ruhig und gelassen, als sie einen neunten Ligasieg in Folge verbuchen konnten, der es erlaubt, die Bundesliga-Trophäe in die Hand zu nehmen.

Die Buchungen von Thomas Mueller und Robert Lewandowski, der seinen 30. Saisontreffer erzielte, bedeuten jedoch, dass sie in der kommenden Woche das Duell mit dem Champions-League-Championat gegen Borussia Mönchengladbach verpassen werden, bei dem ein Sieg den Titel so gut wie besiegelt.

Floyd-Tribute gehen weiter

Die Spieler von Borussia Dortmund und Hertha Berlin zeigten zuletzt ihre Unterstützung für Demonstrationen in den USA und George Floyd, ein schwarzer Amerikaner, der im vergangenen Monat in Minneapolis starb, während er von Polizeibeamten festgenommen wurde, indem sie vor ihrem Spiel gemeinsam um den Mittelkreis des Signal Iduna Park knieten.

Vorausgegangen war Mainz‘ kamerunischer Mittelfeldspieler Pierre Kunde Malong, der nach dem 2:0-Sieg von Mainz bei Eintracht Frankfurt auf ein Knie sank und ähnliche Gesten vom vergangenen Wochenende nachahmte.

Sowohl Dortmund als auch Bayern München trugen T-Shirts, um sich mit den Protesten zu solidarisieren. Die Bayern-Spieler wärmten sich in T-Shirts auf, die sowohl den „Black Lives Matter“-Hashtag als auch den Slogan der offiziellen „Roten gegen Rassismus“-Kampagne des Vereins trugen.

Werner zeigt seinen Wert

Timo Werner zeigte, warum Chelsea angeblich 50 Millionen Euro (44,5 Millionen Pfund) ausgeben will, um ihn in die Premier League zu bringen, Patrik Schick an die Spitze zu bringen und mit dem Elan zu spielen, der die Aufmerksamkeit der größten europäischen Vereine auf sich gezogen hat.

Der deutsche Stürmer hat in dieser Saison 31 Tore in allen Wettbewerben für Leipzig erzielt, und das renommierte Magazin Kicker berichtet, dass Chelsea weniger als die 55 Millionen-Euro-Freigabeklausel von Werner zahlen wird, um den 24-Jährigen in die Premier League zu bringen.

Der Leipziger Sportdirektor Oliver Mintzlaff sagte, fuer Werner sei noch keine Vereinbarung getroffen worden, obwohl er klar machte, dass Werner zum Ende der Saison ausscheiden werde.

„Wir sind sicher, dass wir mit seinem neuen Verein eine Lösung finden werden, die es uns erlaubt, die Bundesligasaison mit Timo zu beenden“, sagte Mintzlaff.

‚Riesentalent‘ Wirtz bricht durch

In Abwesenheit von Kai Havertz machte ein neuer Jungstar für Leverkusen Schlagzeilen: Florian Wirtz wurde der jüngste Torschütze der Bundesliga-Geschichte.